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Amerikanischer Whiskey: Wo kommt der Name Bourbon her?

Die Bezeichnung Bourbon stammt aus den Unabhängigkeitskriegen zwischen den USA und England. Aus Dankbarkeit nach dem Sieg gegen die Englische Krone wurde ein County, (wie in Deutschland ein Landkreis), in Bourbon umbenannt. Bourbon war der Name der franz. Königfamilie (1579-1792) die den Amerikanern tatkräftig im Befreiungskrieg zur Seite stand.

Bourbon lag im Grenzgebiet zwischen den heutigen Staaten Indiana und Kentucky. Amerikanischer Whiskey, der aus dieser Region stammte bekam auf den Fässern den gleichnamigen Zusatz. Die Whiskeys waren von einer guten Qualität. So bürgerte sich der Namenszusatz Bourbon für den Whiskey schnell ein.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieser County mehrfach geteilt. Östlich von Lexington verleiht man dieser Dankbarkeit heute noch Ausdruck. Ein County mit dem Namen Bourbon gibt es heute noch, allerdings befindet sich keine aktive Brennerei in diesem Bezirk. Erst im Jahre 1964 wurde vom Kongress eine Resolution verabschiedet, das die Voraussetzung klärt, dass sich ein amerikanischer Whiskey Bourbon nennen darf.

 

Bourbon mit der besten Kundenbewertung

 

Jack Daniel`s

 

Jim Beam

 

Die eingewanderte Erfolgsgeschichte

Gebrannte Destillate oder vergorene Pflanzensäfte waren den Ureinwohnern Amerikas, den Indianern unbekannt. Die Indianer kannten nur vergorene Früchte als alkoholische Speisen und Getränke. In besagter Zeit bedrohte eine Hungersnot Irland. Mutige machten sich auf den Weg in die neue Welt. Aussiedler aus Schottland und Irland brachten das Rezept der goldenen Flüssigkeit mit in die neue Heimat. Keiner wollte den geliebten Whiskey verzichten.

Der Rum hat zu dieser Zeit die Vorherrschaft in den USA. Berühmte Familien wie die Roosevelts, (stellten zwei US-Präsidenten), verdienten ein Vermögen. Sie betrieben Destillen zur Verarbeitung der Melasse aus der Karibik. Die Destillation alkoholhaltiger Flüssigkeiten brachten die Einwanderer aus Europa mit. 

 

Bulleit

 

Woodford

 

Der lange steinige, erfolgreiche Weg des Bourbons

Zu Beginn des 20zigsten Jahrhunderts hält eine große Volksgruppe, die Puritaner, den Siegeszug des Whiskeys auf. Die Volksgruppe ist gegen den Konsum von Alkohol. Sie legten Amerika trocken. Hinzu kam der erste Weltkrieg. 

Alle Brennereien stellten die Produktion auf Schießpulver um. Nach Kriegsende hielten sich Staaten wie Tennessee an das Verbot, Sie galten als die trockenen Staaten.

Im Jahr 1919 wurde die Prohibition durch den Volstead Act auf das ganze Land ausgeweitet.  Das Amendment wurde 1920 zum Verfassungszusatz. Die Vorräte an Whiskey wurden vernichtet.

Erfolgreiche Brennereifamilien wie die Beams mussten sogleich ihr Brot mühselig mit dem Aufbau einer Omnibusfabrik erwirtschaften.

Für medizinische Zwecke konnten manche Destillen einen Notbetrieb erhalten. Darunter auch die Brennerei Early Times. Aus heutiger Sicht ist es unvorstellbar. Das dass Bestreben dieser Volksgruppe zu so einem drastischen Schritt führen konnte. So vernichtend der Erlass gegen die amerikanischen Brennereien auch war, amerikanischer Whiskey durfte nicht hergestellt werden. Die Produktion anderer Whiskeyhersteller aus Kanada, Schottland war erlaubt. Was natürlich zu einem massiven Ausbau derer Produktionsanlagen führte.

Verschiedene

 

Der Schmuggel boomt 

Vom Norden liefert der Kanadier den Rye Whiskey. Vom Osten kommt der illegale Transport aus den Niederlanden. An der Südküste wiederum ankern die Schiffe, die aus der Karibik ankommen.
Aufgrund der Größe, somit auch der Länge der Staatsgrenzen ist es unmöglich den illegalen Handel einzudämmen. Im Jahr 1933 erkannte der Kongress das Scheitern dieses Amendment an und hob es auf.