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Japanischer Whiskey

Zu exotisch?

Japanischer Whiskey wurde lange Zeit nur belächelt. Seit 1929 wird in Japan Whiskey gebrannt. Für Freunde, die insbesondere den Scotch Single Malt Whiskey bevorzugen kommen voll auf ihre Kosten. Die Brennmeister im Land der aufgehenden Sonne verwenden seit je her die gleichen Methoden wie ihre Kollegen aus Schottland.

 

Japanischer Whiskey mit der besten Kundenbewertung

 

Whiskeys aus Japan sind schon lange aus dem Schatten seiner älteren schottischen und irischen Brüder getreten. Mit Hilfe zur Perfektion haben die Japaner es geschafft das Beste aus den Produktionsmethoden zu holen. Diese optimierten Sie weiter. Dies ist auch das Resultat von viel Fleiß, Hingabe und Leidenschaft. Eigenschaften wie diese wurden von Anfang an in die Herstellung investiert.

 

Hibiki

 

Nikka

 

Auf Augenhöhe mit den weltweit besten Whiskeys

Japanischer Whiskey ist heute auf Augenhöhe zu den weltweit beliebtesten Whiskeys. Bei internationalen Wettbewerben schneiden die Malzkompositionen regelmäßig gut ab. Japanische Whiskeys schnappen den Schotten die begehrtesten Preise und Trophäen vor der Nase weg.

Dabei darf man nicht vergessen, jeder Whiskey hat eine, teilweise, sehr individuelle Note. Pauschal zu sagen das die Destillate aus Fernost besser wären oder schmecken wagen wir nicht zu behaupten.

Aber Whiskeyenthusiasten aus aller Welt sind sich einig. Japanischer Whiskey gehört zu den hochwertigsten und feinsten Spirituosen, die man weltweit kaufen kann.

 

Suntory

 

Verschiedene Marken

 

Steigender Absatz, japanischer Whiskey aus Fernost

Schlagartig stieg die Nachfrage des hochprozentigen Malzgebräu aus Japan. Hersteller mussten ihren Whiskey rationieren, so wäre es ein leichtes gewesen eine Flasche zum doppelten Preis zu verkaufen. Grund hierfür war ein Geheimtipp aus der „Whisky-Bibel“ von Jim Murray.

Herr Murray kürte erstmals im November 2014 ein Whiskey zur Nummer eins. Es war der Sherry Cask 2013, der Brennerei Yamazaki. Ihm folgten 2015 der Nikka Taketsuru 17 Years. Bei den World Whiskey Awards räumte der Tropfen den Titel des besten Blended Malt ab. Darauf hin trafen im selben Jahr so viele Bestellungen ein das sich der Whiskeyexport mit 89 Millionen Euro fast verdoppelte.

Zu diesem Zeitpunkt stoßen die Destillen an ihre Grenzen, mehr zu produzieren ist nicht möglich. Den Mitarbeitern wurde ein Kauf untersagt. Sogar der Firmenchef Takeshi Niinami verzichtet auf den Genuss des Spitzendestillats Hibiki.

 

Perfektion von der Pike an

Perfektion zählt in Japan zu einer Tugend. Hier müssen Lokführer des berühmten Shinkansen Zug eine schriftliche Stellungnahme abgeben nach einer 15-sekündigen Verspätung. Selbst bei der Zubereitung von Sushi und Soba-nudeln ist die Bevölkerung des Landes der aufgehenden Sonne Meister der Optimierung. Das Handwerk genießt einen hohen Stellenwert.

So folgt auch der Autobauer Toyota dem Kaizen-Prinzip. Hierbei geht es ausschließlich um das Streben nach dem Besten. Nicht ohne Grund gibt es in Tokio die meisten Michelin gekrönten Restaurants in einer Metropole. Dieses Streben nach dem Besten macht auch nicht vor den Whiskeygläsern dieser Welt halt.